Ein guter Wunsch

Wie einige von euch vermutlich mitbekommen haben, habe ich schon während der zweiten IUI und vor allem danach, sehr mit dem Kinderwunsch gehadert. Da er mich unglücklich und traurig macht, habe ich nur noch die negativen Seiten dieses Wunsches gesehen und mir immer wieder gewünscht, der Wunsch selber möge verschwinden.

Gestern Abend habe ich dann – relativ unerwartet – eine tröstlichen Gedanken gefunden, der mich wieder ein stückweit mit diesem Wunsch versöhnt hat.

Und zwar verfolge ich schon eine Zeit lang die Familiensynode der katholischen Kirche. In den letzten Tagen bin ich auch dazu gekommen, die Übersetzung des daraus entstandenen Buches des Papstes zu lesen. (Papst Franziskus: Amoris Laetitia).

Am Ende des Buches habe ich den folgenden Gedanken gefunden, der mir wieder bewusst gemacht hat, dass der Kinderwunsch – selbst wenn er sich nicht erfüllt und weh tut – ein schöner Wunsch ist. Durch all diesen Schmerz hatte ich das vergessen.

Vom Kinderwunsch heißt es dort:  „Darum ist ‚der Wunsch, eine Familie zu gründen […] der Entschluss, ein Teil von Gottes Traum zu sein, der Entschluss, mit ihm zu träumen, der Entschluss, mit ihm aufzubauen, der Entschluss, sich gemeinsam mit ihm in dieses Abenteuer zu stürzen, eine Welt aufzubauen, wo keiner sich allein fühlt.'“ (Amoris Laetitia, S. 293)

Únd sollte mein Wunsch – trotz meiner nun wieder aufkeimenden Hoffnung – doch unerfüllt bleiben, so gibt es gewiss viele andere Wege, ‚ein Teil von Gottes Traum zu sein‘ und viele andere Wege, sich dazu zu entschließen.

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