IUI Bericht

Geschafft! Der Vortrag ist gut gelaufen und die Konferenz war wirklich sehr schön. Wir waren eine kleine Gruppe und konnten viel diskutieren. Das Hauptthema war die skeptische Kritik an der Ethik. Außerdem gab es Kürbiskuchen:)

Da ich nun ein wenig Zeit habe, dachte ich, dass ich mal den ausführlichen Bericht der ersten IUI poste, den ich am Anfang angekündigt hatte.

Am Donnerstag, den 18. Februar, habe ich mit der Puregon-Stimulation (50 Einheiten) begonnen. Das war der zweite Zyklustag. Den ersten Ultraschall hatte ich am Dienstag  (23. Februar): 1 Follikel, Größe 15,8. An diesem Tag sollte ich das Puregon auf 75 Einheiten erhöhen, um das Eiwachstum noch stärker anzuregen. Das hat nicht so richtig geklappt, beim Ultraschall am nächsten Tag war es bei 16. (Das habe ich auch schon die drei VZO Zyklen hindurch beobachtet: am Anfang wachsen meine Eizellen dank Puregon schnell, aber so ab dem 7. Zyklustag wachsen sie kaum weiter, auch wenn ich Puregon erhöhe.)

Jedenfalls sollte ich dennoch am Mittwoch um Mitternach auslösen – 16 war wohl groß genug, außerdem hatte mein Körper – glaube ich – schon begonnen, den Eisprung vorzubereiten.

Am Freitag, den 26. Februar war dann die Insemination. Wir sind schon früh morgens zur Klinik gefahren, und mein Mann musste zunächst Sperma abgeben. Danach haben wir zwei Stunden in einem Cafe gewartet und gefrühstückt und dann waren wir dran.

Das Sperma ließ sich gut aufbereiten und wurde uns in einer Nährlösung gebracht. Die Insemination selbst ging recht schnell und hat nicht weh getan. Es hat nur ein bisschen gedrückt, da meine Schleimhäute durch die Stimulation gereizt waren, aber nicht unangenehmer als ein Vaginalultraschall.

Der Vorgang war auch nicht so kalt und steril wie ich befürchtet hatte. Ich habe die ganze Zeit die Hand meines Mannes gehalten und nach der Insemination konnten wir auch dem Ultraschall sehen, wie sich die eingesetzten Spermien in Richtung der Eileiter bewegen  – das war ein schöner Moment.

Vom Arzt haben wir dann noch den Rat bekommen, an diesem Tag auch noch Verkehr zu haben, da wir so die größte Chance hätten, dass Spermien und Eizelle zueinander finden.

An dem Tag war ich sehr zuversichtlich und auch erleichtert – da die Behandlung eben nicht so war wie befürchtet. Nur geklappt hat es leider wieder nicht. Beim Bluttest am 11. März lag mein HCG-Wert nur bei 3,1.

 

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